vor genau einer woche hab ich mir bei dell etwas bestellt. ja ich weiss dell, erzfeind von apple, wie konnte ich das tun. nun das werde ich im nächsten posting klären.
aber jetzt zum eigentlichen thema.
die sendungsverfolgungsoption, oder das sendungsverfolgungsfeature, der meisten paketzustellungsdienstleister (
heute hab ichs mit wunderbaren deutschen kettenwörtern) ist eigentlich ein unnötiges aufdiefolterspannen der kunden.

etwa 24h nach der online bestellung, bekommt man den nicht zu deutende sendungsstatus”Rechnungs Informationen erhalten” zu sehen.
dieser status ändert sich bis etwa 120h nach der bestellung nicht. man hat sich zu diesem zeitpunkt als kunde schon damit abgefunden zahlen zu dürfen, und erwartet die sendung schon nicht mehr.
nach dieser 120h frist, erscheint zum ersten mal eine halbwegs sinnvolle meldung:”Origin Scan”. aha. das heisst es geht los, und die spannung steigt. nur etwas mehr als 2 stunden später heisst es schon”Export Scan”.
juhuu. die ware scheint auf dem weg zu sein. man ist schon etwas beruhigter.
in meinem fall wundere ich mich dann wieso man für eine strecke wie Prag – Nürnberg, das sind laut map24.de, 305km, 9 stunden braucht. gut das sehen wir vielleicht noch ein. aber bei der strecke nürnberg – graz, das sind 495km, 26,5 stunden zu brauchen ist schlimm. zumal die strecke Prag – Graz nur 490km lang ist.
unterm strich sind diese sendungsverfolgungsfeatures im moment ein zu grosser nervenkitzel. man wird dazu genötigt selbst zu kontrollieren, ob die eigene lieferung nicht vielleicht auf dem weg nach peking ist. des weiteren wundert man sich zwischendurch wo denn das packerl bleibt. man will es schon als”vermisst auf dem heimweg” melden, als es dann ‘verspätet’ eintrifft. die paketdienste sollten eine gpstrackingfunktion zur verfügung stellen. erstens weiss man dann genau wo sich sein paket befindet und zweitens kann man sich dann selbst in einem selbstgewählten intervall, auf dem laufenden halten.
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