die tageszeitung österreich hat während(!) der geiselnahme in der BAWAG, Mariahilferstraße, Wien, ein – wie ich denke – recht dummes interview mit dem geiselnehmer geführt.
abgesehen davon dass es ethische grenzen der informationsgier gibt, gefährdet man dadurch unnötig menschenleben.
in diesem fall scheint es eine verkettung ungünstiger umstände gewesen zu sein. zum einen hat die polizei die telefonleitung zur bankfiliale nicht gekappt, zum anderen war dieser journalist dumm genug dort anzurufen.
es war reine glückssache dass der geiselnehmer nicht ausgerastet ist.
das sollte doch zu denken geben, denn wenn es keine abnehmer für solche kranken aktionen gibt, dann sind auch weniger leute damit beschäftigt diese zu besorgen.
der link zum telefonat soll schlichtweg zeigen, dass das nicht nötig war und ist.
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