Category Archives: OnlineLife Net Webapps

von selbstverständlichkeiten…

ich denk’ mir in letzter zeit öfter dass es eigentlich ein witz ist für ein selbstverständliches service in einem restaurant oder café geld zu verlangen. das gilt für ein glas wasser, die toilettenbenutzung wie neuerdings für den wlan zugang. der vergleich mag hinken da man internet nicht zum existieren braucht, aber im grunde geht es darum seinen gast zum verweilen und noch wichtiger zum wohlfühlen zu bringen.
in letzter zeit machen sich wlans breit die von diversen providern administriert und verwaltet werden. diese verhalten sich aber wie moderne raubritter. so setzt man sich zum beispiel in eine hierzulande verbreitetes fastfoodrestaurant. hier gibt es wlan. das ganze hat einen haken: will man dieses verwenden so muss man sich anmelden und sich ein mögliches abrechnungsmodel heraussuchen, was gut und gerne 10 bis 20 minuten dauert. das ist kein service.
dieser ‘dienst’ würde das lokal weniger kosten als eine toilette zusätzlich. den kunden aber auszunehmen ist ein witz (meiner berechnung nach belaufen sich die kosten für die installation einer toilette auf mindestens 500 euro für die hardware, und sicherlich mehr als 100 euro für den putzdienst pro monat. die kosten für ein wlan sind da weitaus geringer. einrichtungskosten werden sich wenn man es von einem profi machen lässt auch auf die 500 euro belaufen samt erstanmeldung einer internetleitung und hardware, die laufenden kosten erreichen bei 100 euro ihr maximum an leistung und notwendigkeit, die für soetwas gebraucht wird).

die kosten sind also kein thema. wieso wird dann in so wenigen lokalen ein freies wlan angeboten? noch dazu ist mit einem freien wlan kein administrativer aufwand verbunden, man muss ja niemanden aus dem netz aussperren!
in graz schaffen das meines wissens nach erst 2 cafés: das tribeka nähe südtirolerplatz und das galeriecafé. [SUPER!!!!]
viele andere sind ‘unter der fuchtel’ von metronet, a1.net oder t-mobile…
ich hoffe diese tyrannei und das abcashen in diesem bereich hat bald ein ende…

ja was jetzt???

laut einem bericht in derstandard.at hat ein wiener gericht ein urteil aufgehoben, wonach dynamisch verteilte ip adressen nicht so behandelt werden wie fixe.
dynamische ip adressen wurden bisher wie eine auskunft über telefongespräche betrachtet. das heisst es durfte kein einblick auf die logfiles der isp genommen werden da das strafmass für illegale kopie von musik oder filmen mit bis zu 6 monaten haft bestraft wird.
ein einblick in die logfiles brauchte aber ein strafmass von über 6 monaten.
da das oberlandes gericht wien nun aber urteilte dass auch dynamische ip adressen wie normale telefonnummern zu behandeln sind, also simple ‘stammdaten’ des kunden sind, können nun die stammdaten bei verdacht auf illegale aktivitäten verlangt werden. vorher brauchte es dazu einen richterlichen beschluss.
wo das hinführt? ich bin mir sicher irgendein schlauer kopf macht sich schon gedanken darüber wie man auch diesen rückschlag umgehen kann…

der segen von tele.ring, bluetooth und dem student sein…

also heut hab ich das geilste überhaupt ausprobiert. modemeinwahl über PPP ins internet.
die TUGraz stellt ihren angestellten und studenten ein service zur verfügung, das es einem erlaubt eine festnetznummer anzurufen und sich so über PPP ins internet zu verbinden. der witz dabei ist, dass man dabei nur die verbindung mit der anderen festnetznummer bezahlt.
in meinem fall: verbindung des laptops über bluetooth mit meinem handy, das als modem fungiert, und sich mit der TU verbindet. dafür zahle ich dank tele.ring clever 90 nur einen cent pro minute!!! das ist dann besonders praktisch wenn man sich irgendwo befindet wo kein internetanschluss weit und breit zur verfügung steht. gut das geht auch nur so lange tele.ring eine netzabdeckung zur verfügung stellt…