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1 TB deaddrop speicher…

seit meinem letzten eintrag zum ersten grazer deaddrop hat sich einiges getan.
die anzahl an deaddrops dürfte sich etwa verdoppelt haben und der gesamte speicherplatz, der jetzt zur verfügung steht, ist auf 1 TB angewachsen.
Graz hat mittlerweile insgesamt 4 deaddrops (schwimmschulkai, grazbachgasse, lichtenfelsgasse, schillerstrasse)

lustigerweise scheint Belgrad einen sehr hohen bedarf zu haben. dabei schlägt Belgrad sogar New York City.

Deaddrops in New York City und Belgrad
Deaddrops in New York City und Belgrad (Beograd)

UPDATE 110503 1200: ich hab die deaddrops in graz nochmal gezählt.
es sind jetzt 6:
schwimmschulkai, grazbachgasse, lichtenfelsgasse, schillerstrasse, alte poststrasse, inffeldgasse

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Dead Drops…

dead drops sind eine tolle idee. sie führen einem vor augen dass man durch keine behörde dieser welt die lokale verteilte offline interaktion zwischen menschen kontrollieren kann.

der erste Grazer Dead Drop

was ist die idee hinter dead drops? dead drops, zu deutsch toter briefkasten, sind verstecke bei denen man etwas für jemanden hinterlegen kann ohne sich treffen zu müssen. diese wurden gerne von spionen genutzt.

auf die heutige zeit umgelegt sind das offline datenträger (usb-sticks) die an ‘geheimen’ öffentlichen orten hinterlegt – sprich: eingemauert oder angeklebt werden und so jedem zugänglich sind. jeder darf auf dem datenträger etwas ablegen und jeder darf daten herunterladen.

seit heute hat graz auch einen dead drop. hoffentlich kommen noch einige dazu. gesamt sind jetzt weltweit etwa 397 GB speicherplatz frei zugänglich.

ich bin wirklich gespannt ob und wenn in welche richtung diese bewegung die ganze copyright und file sharing diskussion führt.

update:
es hat keine 3 tage gedauert und schon gibt es einen zweiten dead drop in graz. weiter so. 🙂

update 11 04 06:
es kamen noch 2 dead drops hinzu: lichtenfelsgasse, schillerstrasse

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von selbstverständlichkeiten…

ich denk’ mir in letzter zeit öfter dass es eigentlich ein witz ist für ein selbstverständliches service in einem restaurant oder café geld zu verlangen. das gilt für ein glas wasser, die toilettenbenutzung wie neuerdings für den wlan zugang. der vergleich mag hinken da man internet nicht zum existieren braucht, aber im grunde geht es darum seinen gast zum verweilen und noch wichtiger zum wohlfühlen zu bringen.
in letzter zeit machen sich wlans breit die von diversen providern administriert und verwaltet werden. diese verhalten sich aber wie moderne raubritter. so setzt man sich zum beispiel in eine hierzulande verbreitetes fastfoodrestaurant. hier gibt es wlan. das ganze hat einen haken: will man dieses verwenden so muss man sich anmelden und sich ein mögliches abrechnungsmodel heraussuchen, was gut und gerne 10 bis 20 minuten dauert. das ist kein service.
dieser ‘dienst’ würde das lokal weniger kosten als eine toilette zusätzlich. den kunden aber auszunehmen ist ein witz (meiner berechnung nach belaufen sich die kosten für die installation einer toilette auf mindestens 500 euro für die hardware, und sicherlich mehr als 100 euro für den putzdienst pro monat. die kosten für ein wlan sind da weitaus geringer. einrichtungskosten werden sich wenn man es von einem profi machen lässt auch auf die 500 euro belaufen samt erstanmeldung einer internetleitung und hardware, die laufenden kosten erreichen bei 100 euro ihr maximum an leistung und notwendigkeit, die für soetwas gebraucht wird).

die kosten sind also kein thema. wieso wird dann in so wenigen lokalen ein freies wlan angeboten? noch dazu ist mit einem freien wlan kein administrativer aufwand verbunden, man muss ja niemanden aus dem netz aussperren!
in graz schaffen das meines wissens nach erst 2 cafés: das tribeka nähe südtirolerplatz und das galeriecafé. [SUPER!!!!]
viele andere sind ‘unter der fuchtel’ von metronet, a1.net oder t-mobile…
ich hoffe diese tyrannei und das abcashen in diesem bereich hat bald ein ende…