zumindestens…

wieso wird unsere schöne sprache immer mehr verrieben?

ich war heut ein bisschen sender hupfen (meine eigenkreation zu ‘zappen’, fehlt nur noch der eintrag in den duden…). da habens doch tatsächlich mehrmals (ich trau mich nicht zu sagen bei welcher sendung) statt”zumindest” zumindestens verwendet.
auch verwenden das immer mehr leute im täglichen sprachgebrauch.

es gibt “zumindestens” NICHT!!!
es gibt entweder “zumindest”, “mindestens” oder “zum mindesten”.

<edith>
also bitte bitte bitte nicht verwenden
</edith>, sondern schützt die deutsche sprache.

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serielle fonera…

wie viele von euch wissen nenne ich eine fonera mein eigen.

da die standardfirmware recht wenig hergibt (abgesehn von der neuen fonera 2.0) muss man sich irgendwie in die firmware hacken um entweder openwrt in der originalfassung aufzuspielen oder eine modifizierte fon-firmware die einem viele zusaetzliche moeglichkeiten bietet. ich hab mich im konkreten fall fuer die freewlan firmware entschieden. diese erlaubt es mir wirklich SEHR einfach ein bridging zwischen meinem lan und wlan einzustellen. das ist leider bei der original firmware nicht moeglich.

wie auch immer. um diese firmware da drauf zu bekommen muss man die fonera hacken. entweder mit dem altbekannten kolofonium hack oder mit neueren softhacks. ich hatte schon dd-wrt auf der fonera und das mittels bootloader hack. da geht man her und stoppt den bootloader waehrend des bootens, spielt ihm eine neue firmware ein (mit manueller adressbereichsangabe…) und hofft nicht alles abgeschossen zu haben…

pegelwandler von freifunk-hannover

da ich schlauerweise das ding dann ins eck gestellt hab und dann nach monaten mein passwort nicht mehr wusste (ja ich weiss, sehr schlau), die firmware eine andre war und der bootloader nicht mehr als ideale methode zur wiedereinnahme meiner fonera schien, hab ich mich zur dauerhaften hardware hack methode durchgerungen.

es stellt sich heraus die ist leichter als man glaubt :).
man nehme einen einfachen pegelwandler fuer die serielle schnittstelle der fonera und tataaaa, man hat vollen shell zugriff als root 🙂

den wandler hab ich dann verkleinert und in die fonera eingebaut, nebst serieller schnittstelle, zwecks ‘is-einfach-praktisch’.

die rote lackierung musste dann natuerlich auch sein. mit der bin ich aber nicht wirklich 100%ig zufrieden. die ist mir leider nicht sehr schön gelungen. vielleicht folgt da in einiger zeit eine lackierung 1.1 😉

der gesamtmod hat sich aber ausgezahlt. die neue firmware lauft sehr stabil und haelt ohne probleme 3 wochen durch (laenger war die fonera jetzt noch nicht in einem an). die alte firmware musste ich sicher alle 10 tage neu starten…

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netzdienste…

seit 2. Juni(!!!) warte ich auf eine antwort zu meiner technischen anfrage bei inode. [siehe diesen blogeintrag]

was hat sich bisher getan? 168 tage nichts. (24 wochen, 4032 stunden, 241.920 minuten…)
die leitung wurde nicht schneller. wir zahlen fuer 6Mbit, bekommen aber nur 4. (seit fast 2 jahren!!)
was dazu kam sind netzausfaelle. staendige reconnects, teilweise stundenlange ausfaelle in denen keine verbindung aufgebaut werden kann. und das nicht nur bei mir.

seit der uebernahme der inode durch UPC merkt man leider, dass der qualitaetsverfall zunimmt. ich frage mich wie so eine leistungskurve, die das service, qualitaet und nette firmenpolitik einbezieht, ueber die anzahl der kunden abbildet, wohl aussieht. ab wievielen regelmaessig zahlenden kunden bricht diese ‘qualitaetskurve’ ein?

ist es wirklich so schwer eine stabile leitung zu einem vernuenftigen preis anzubieten? so schwer kann das nicht sein, oder? inode hat das ja auch geschafft, solange die kundenanzahl nicht zu gross war.

leider fallen mir zur zeit keine guten alternativen zu inode ein. die telekom nehm ich sicher nicht mehr. mit denen mussten wir ueber ein jahr streiten augrund falsch ausgelegter vertragsstatuten. (kurz: die telekom nahm an ab einem gewisses transferlimit ordentlich pro MB kassieren zu duerfen. das stand aber nirgendwo im vertrag!)
tele2 ist noch eine der vernuenftigeren optionen, obwohl die durch die uebernahme von UTA auch schon auf dem weg zur qualitaetseinbusse sind…
citycom bietet nur fuer unternehmen an.
die grazer stadtwerke legen zwar schon ein glasfasernetz (wurde zeit), sind aber noch weit davon entfernt ‘bei uns am berg’ etwas zu unternehmen. (eigentlich ist die citycom sowieso ein kind der stadtwerke)
sonst faellt mir kein provider mehr ein der in graz ‘bei mir am land’ seine dienste anbietet.

fuer loesungsvorschlaege bin ich jederzeit zu haben. ggf in den kommentaren 🙂

ich hoffe auf einen neuen robin hood unter den telekom anbietern, so wie inode das war als die telekom alle vergrault hat.

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