Tag Archives: privacy

privatsphäre – unbekannt…

apple hat es wieder mal in meinen blog geschafft geschafft! diesmal allerdings nicht im positiven sinne.

wie es aussieht zeichnet apple mit dem iOS4 die positionsdaten des besitzers (oder des telefons) auf und speichert diese in einer datenbank am rechner ab. diese daten sind nicht gerade spärlich.
es lassen sich deutliche bewegungsprofile erstellen und sehr schön darstellen (siehe bild).

iPhone Tracking Data on a Map (mit Erlaubnis von Christian Körner)
iPhone Tracking Data on a Map (quelle)

golem und engadget haben hierzu schöne videos in ihren bericht eingebunden.

wieso speichert apple diese daten? werden diese beim ‘anonymen’ feedback mitgeschickt?

derzeit schaut es nicht so aus als Continue reading privatsphäre — unbekannt…

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[video] ACTA…

diese video mag vielleicht nicht zu 100% die wirklichkeit widerspiegeln. das kann es auch gar nicht. denn die verhandlungen zu ACTA sind geheim. was dabei rausschaut könnte sehrwohl so sein:

…und plötzlich ist mir google sympathisch…

was mich allerdings am meisten schreckt ist dass sich unsere aktuellen politiker das von der EU und den grossen playern (plattenlabels, etc) gefallen lassen.

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grundlos paranoid???

irgendwie hat die regierung vor das zur absegnung stehende sicherheitsgesetz um das entsprechende bisschen aufzupeppen.

wie orf.at brichtet, soll die ip adresse eines internetnutzers der polizei auf verdacht ausgehaendigt werden, ohne dass ein richterlicher beschluss noetig ist.

jetzt stellt sich mir die frage ab wann man verdaechtig ist. was muss man tun oder lassen um bei den online behoerden als verdaechtig eingestuft zu werden?

<sarkasmus an>
aber ich bin mir sicher dass das bedacht und wohl ueberlegt ist und ebenso eingesetzt wird
</sarkasmus aus>

aber auch um solche dinge gibt es wege herum. ich weiss nicht was sich die regierung davon verspricht. wer weiss was er verbergen will kann das auch tun. mich stoert nur dass solch sinnlose aktionen die privatsphaere des otto normalverbrauchers verletzen. was geht die oeffentlichkeit mein online leben an? wieso muss der herr pl*tter wissen wie oft ich was auf amazon oder ebay kaufe, im online poker geld verdiene oder einen heissen chat fuehre?
sowas ist einfach nicht zielfuehrend. da im kampf gegen den terrorismus (dahinter steht dann einfach nur”ich will mehr kontrolle”) der zweck die mittel heiligt ist nicht in ordnung. schliesslich kommt man mit auge um auge nicht weiter…

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rfid implantat…

nicht lang ist es her da hab ich über winzigste rfid tags berichtet.

jetzt hat citywatcher.com zwei seiner mitarbeiter rfid tags implantiert.

das haben sie gemacht um die zugangskontrolle zu einem raum mit überwachungsdaten zu sichern. auf der einen seite sehe ich ein dass man das tut um die rechte anderer zu schützen. dann ist es mit einverständniss der mitarbeiter okay einen chip zu implantieren.

auf der anderen seite gibt es sicher andere möglichkeiten sicherzustellen, dass nur diese zwei mitarbeiter diesen raum betreten dürfen. wie wäre es mit anderen merkmalen? wie zum beispiel: fingerabdrücke, sprachmustererkennung oder netzhautscans.

kann man biometrische schutzvorrichtungen so leicht aushebeln dass dem ein implantat vorzuziehen ist? was macht man wenn der mitarbeiter nicht mehr in den raum darf? dann muss man ihn erst einmal fangen um das implantat wieder zu entnehmen.
sonst würde man einfach die zugangsdaten, die von ihm gespeichert sind, löschen.

sind rfid implantate so viel sicherer, dass man seine persönliche freiheit so stark eingrenzen würde?

via: thewirelessreport | engadget

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ja was jetzt???

laut einem bericht in derstandard.at hat ein wiener gericht ein urteil aufgehoben, wonach dynamisch verteilte ip adressen nicht so behandelt werden wie fixe.
dynamische ip adressen wurden bisher wie eine auskunft über telefongespräche betrachtet. das heisst es durfte kein einblick auf die logfiles der isp genommen werden da das strafmass für illegale kopie von musik oder filmen mit bis zu 6 monaten haft bestraft wird.
ein einblick in die logfiles brauchte aber ein strafmass von über 6 monaten.
da das oberlandes gericht wien nun aber urteilte dass auch dynamische ip adressen wie normale telefonnummern zu behandeln sind, also simple ‘stammdaten’ des kunden sind, können nun die stammdaten bei verdacht auf illegale aktivitäten verlangt werden. vorher brauchte es dazu einen richterlichen beschluss.
wo das hinführt? ich bin mir sicher irgendein schlauer kopf macht sich schon gedanken darüber wie man auch diesen rückschlag umgehen kann…

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