Tag Archives: urherberrecht

na endlich…

also das find ich einmal gut. die oberorganisation der verbraucherschützer europas hat vor die leute über ihre tatsächlichen rechte in bezug auf ihre digitalen medien in kenntniss zu setzen.
die musikindustrie hat ja verzweifenlt versucht mit desinformation den kunden angst zu machen, die nur ihre versuchten ihre daten zu sichern. echten raubkopierern war das sowieso immer wurscht.
der artikel zum thema ist hier zu finden: heise.de

die infoseite zu deinen rechten: consumersdigitalrights.org

leerkassettenvergütung…

nachdem der ogh entschieden hat dass in österreich keine leerkassettenvergütung auf festplatten für den computerverbrauch gezahlt werden muss, sondern das ganze auf rohlinge und mp3 player beschränkt bleibt, stellte sich mir die frage: wie bekomm’ ich da geld zurück wenn ich die rohlinge nicht für material verwende dass durch die austro mechana geschützt wird?
so zum beispiel sicherungskopien meiner fotos, was nicht zu kleine datenmengen sind…
es stellt sich heraus, dass man die lkv ganz einfach per formular zurückfordern kann.
so muss man nur den verwendungszweck der rohlinge angeben und die rechnung beilegen. das ganze muss natürlich der wahrheit entsprechen, und beweisbar sein.

austro mechana
rückerstattung
heise bericht

ja was jetzt???

laut einem bericht in derstandard.at hat ein wiener gericht ein urteil aufgehoben, wonach dynamisch verteilte ip adressen nicht so behandelt werden wie fixe.
dynamische ip adressen wurden bisher wie eine auskunft über telefongespräche betrachtet. das heisst es durfte kein einblick auf die logfiles der isp genommen werden da das strafmass für illegale kopie von musik oder filmen mit bis zu 6 monaten haft bestraft wird.
ein einblick in die logfiles brauchte aber ein strafmass von über 6 monaten.
da das oberlandes gericht wien nun aber urteilte dass auch dynamische ip adressen wie normale telefonnummern zu behandeln sind, also simple ‘stammdaten’ des kunden sind, können nun die stammdaten bei verdacht auf illegale aktivitäten verlangt werden. vorher brauchte es dazu einen richterlichen beschluss.
wo das hinführt? ich bin mir sicher irgendein schlauer kopf macht sich schon gedanken darüber wie man auch diesen rückschlag umgehen kann…