la fonera beaugapfelt…

ich habe den kleinen fon router jetzt seit eineinhalb wochen in betrieb. abgesehen davon dass sich bis jetzt noch niemand ausser mir in den fon ap gehängt hat, und das auch nur zu testzwecken, läuft er sehr brav.

zuerst hab ich das routereigene webinterface gar nicht vermisst. er sucht sich so brav eine eigene ip und die fon website bietet das nötige interface um die passwörter zu setzen, dass es einem nicht notwendig erscheint. ein passwort für den router hab ich dann auch über das fon.com-seitige interface gesetzt, und als ich dann gestern das andere interface gefunden habe, wusste ich das passwort nicht mehr.

zum glück gibts einen reset knopf. und dann lässt sich alles fein wiederherstellen. so bietet das interface die möglichkeit näher auf die internetverbindung einzugehen. was sehr praktisch ist wenn man nicht auf dhcp setzen kann. auch kann man hier die passwörter für das, durch wpa gesichererte, private wlan und den router selbst setzen. auch die ssids vom FON_xxxx und dem privaten spot lassen sich hier mühelos konfigurieren.
für den etwas fortgeschritteneren user gibts ein interface über das man portforwarding, den mode des accesspoints (b/g) oder die firmware einstellen kann.

der einzige nachteil ist nur dass man keine anderen geräte ausser dem uplink zum internet per kabel an die la fonera anschliessen kann. reicht einem aber der zugang über eine wpa gesicherte wlan verbindung, kommt man mit der la fonera wunderbar aus.

ist man gewillt die garantie ansprüche zu verwirken, bieten sich einem schier unendliche möglichkeiten den router seinen bedürfnissen anzupassen. unter der haube des la fonera läuft ein leicht angepasstes openwrt. ein auf routern lauffähiges linux.

es bedarf zwar einiger anstrengung die von fon zugesperrte firmware aufzubekommen, aber es gibt einige löcher die man ausnutzen kann. so kann man sich shell zugang zur la fonera beschaffen und sie sich wie eine normale openwrt box einrichten.
zwar hat fon anfängliche lücken die direkt über die url auszunützen waren geschlossen, aber es lässt sich mittels eines hacks der eine gefakte dns abfrage ausnützt, immer noch der ssh server aufdrehen.

im grossen und ganzen bietet der fon router für seine kleinen masse eine gute leistung. der listenpreis von 40 euro plus 5 euro versand ist auch okay wenn man den freien zugang zu anderen foneros mit in betracht zieht. so kann man sich die anschaffung einer la fonera als alternative zu H.U.I. oder anderen ähnlichen mobilen diensten überlegen. zumal die 45 euro einmalig anfallen. vorher sollte man aber nachforschen ob man dort, wo man internet braucht, auch einen fon hot spot finden kann.

unterm strich bietet die fonera ein einfaches userinterface für den otto normalverbraucher und sicherlich viel spass all denen die sich die firmware genauer anschauen wollen.

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