Tag Archives: basteln

url shortener DIY…

mich haben die url shortener aus dem letzten beitrag fasziniert. da hab ich mich hingesetzt und einen selbst geschrieben. flo.cx/s/ 🙂
die kurze domain flo.cx hilft dabei natürlich etwas…

das ganze ist im moment recht schnell gehackt und daher work in progress.
die grundfunktionsweise ist die gleiche wie bei den anderen shortenern: url angeben, in datenbank speichern, kurzen key zurückgeben, anfragen mit dem key per http header an die gespeicherte url weiterleiten:

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$ curl -i http://flo.cx/s/1
HTTP/1.0 301 Moved Permanently
Date: Sat, 16 May 2009 08:01:07 GMT
Server: Apache
X-Powered-By: flo.cx shorty
Location: https://blog.flo.cx
X-Greetz: Have a nice day :)
Content-Length: 0
Content-Type: text/html

mein fokus ist darauf gelegen das ganze über apaches mod_rewrite hübsch über die adresszeile entgegen zu nehmen. sollten bugs oder missbrauch auftreten meldet das bitte an shorty[AT] flo[DOT] CX.

have fun 🙂

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serielle fonera…

wie viele von euch wissen nenne ich eine fonera mein eigen.

da die standardfirmware recht wenig hergibt (abgesehn von der neuen fonera 2.0) muss man sich irgendwie in die firmware hacken um entweder openwrt in der originalfassung aufzuspielen oder eine modifizierte fon-firmware die einem viele zusaetzliche moeglichkeiten bietet. ich hab mich im konkreten fall fuer die freewlan firmware entschieden. diese erlaubt es mir wirklich SEHR einfach ein bridging zwischen meinem lan und wlan einzustellen. das ist leider bei der original firmware nicht moeglich.

wie auch immer. um diese firmware da drauf zu bekommen muss man die fonera hacken. entweder mit dem altbekannten kolofonium hack oder mit neueren softhacks. ich hatte schon dd-wrt auf der fonera und das mittels bootloader hack. da geht man her und stoppt den bootloader waehrend des bootens, spielt ihm eine neue firmware ein (mit manueller adressbereichsangabe…) und hofft nicht alles abgeschossen zu haben…

pegelwandler von freifunk-hannover

da ich schlauerweise das ding dann ins eck gestellt hab und dann nach monaten mein passwort nicht mehr wusste (ja ich weiss, sehr schlau), die firmware eine andre war und der bootloader nicht mehr als ideale methode zur wiedereinnahme meiner fonera schien, hab ich mich zur dauerhaften hardware hack methode durchgerungen.

es stellt sich heraus die ist leichter als man glaubt :).
man nehme einen einfachen pegelwandler fuer die serielle schnittstelle der fonera und tataaaa, man hat vollen shell zugriff als root 🙂

den wandler hab ich dann verkleinert und in die fonera eingebaut, nebst serieller schnittstelle, zwecks ‘is-einfach-praktisch’.

die rote lackierung musste dann natuerlich auch sein. mit der bin ich aber nicht wirklich 100%ig zufrieden. die ist mir leider nicht sehr schön gelungen. vielleicht folgt da in einiger zeit eine lackierung 1.1 😉

der gesamtmod hat sich aber ausgezahlt. die neue firmware lauft sehr stabil und haelt ohne probleme 3 wochen durch (laenger war die fonera jetzt noch nicht in einem an). die alte firmware musste ich sicher alle 10 tage neu starten…

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heimnetzwerk die vierte…

ettliche abende hab ich damit zugebracht die steckdosen aufzupatchen. alle kabel sind verlegt. nur noch optionale erweiterungen des netzwerks in die dachgegend stehen aus.
die switches stehen an ihrem platz und auch der”heimserver” steht in seinem kammerl.
dieser dient als primaere firewall nach aussen. weiters laufen interne nfs und samba shares fuer die verschiedensten clients.
des weiteren hab ich versucht einen shaper zum laufen zu bringen. dazu setze ich l7 ein. funktioniert aber nicht 100%ig um zum beispiel torrents zu verbieten.
zu testzwecken hab ich auf meinem linux rechner ein torrent laufen lassen, dieses wurde durch den shaper ziemlich gedaempft. am mac unter xtorrent brachte das gar nichts. irgendwie ist das programm auf andre ports ausgewichen und so gut klappt die erkennung der pakete dann auch nicht.
weiters hab ich versucht verschiedenen applikationen eine fixe bandbreite zu garantieren. so hat http fix die haelfte der leitung. ssh bekommt etwa ein viertel und der rest teilt sich das letzte stueckchen. das ganze ist natuerlich shared und borgt sich wenn die slots der andren freiheiten haben dort was aus.

bis jetzt laeuft alles sehr stabil. einziger schwachpunkt ist das modem. das haengt sich zu gewissen mondphasen hin und wieder auf. nach einem neustart ist aber alles wieder da.

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heimnetzwerk die dritte…

gestern waren die verputzarbeiten dann soweit fortgeschritten dass wir uns ans einziehen der kabel gemacht haben. die kabel sind jetz groesstenteils fertig verlegt.

jetzt bleibt mir noch das aufpatchen der dosen. damit hab ich gerade angefangen.
und die erste leitung quer durchs haus steht schon 🙂

endlich bin ich diese blauen netzwerk-uebers-stromnetz dinger los! *ahhhh* echte erleichterung macht sich breit. jetzt hab ich im falle eines ausfalles eine stelle weniger zu debuggen. das mag wenig klingen ist bei diesen hoellensteckern aber eine grosse erleichterung.

und die geschwindigkeit laesst sich auch sehen! jetzt hab ich in meinem zimmer die maximalgeschwindigkeit unserer leitung und nicht nur die haelfte…

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heimnetzwerk die zweite…

im letzten eintrag hab ich geschrieben dass der neuhold der bestbieter war. ganz so ist das nicht mehr korrekt.
etwa einen tag nachher, hab ich den eintrag wieder kurz ueberflogen und die google ads sense links, hatten sich zum inhalt angepasst. und siehe da nur noch links zu netzwerkshops.
da war auch dieser hier dabei und er war sogar noch guenstiger. also hab ich die 300m kabel die 20 aufputzdosen und die 20 patchkabel von dort bezogen.
wenn die google ads selbst einem schon nicht die grosse kohle hereinbringen sind sie diesbezueglich wirklich zu gebrauchen.

mittlerweile hab ich schon fast alle aufputzdosen montiert und warte jetzt ganz ungedultig auf das verputzen der waende. denn erst nachdem der putz die neuen leerrohre richtig gut einbetoniert hat, gehts los. dann kann die verkabelung beginnen. das aufpatchen wird sicher ein heidenspass.

grad vorhin sind wieder diese devolo teile kurz ausgefallen… ich kanns echt nicht mehr erwarten.

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heimnetzwerk die erste…

seit wochen wird bei uns im keller geschremmt und gebohrt. jetzt ist auch der boden aufgerissen um heizungsrohre tauschen zu koennen. kurzum: richtig gemuetliche, staubige und kuechenlose baustelle.

im zuge dieser renovierungsarbeiten installieren wir auch endlich eine netzwerkverkabelung. deren planung bei unseren raeumlichkeiten nicht so leicht ist. auch sind die kosten niedrig zu halten. mittlerweile hab ich einen plan wie die verkabelung aussehen soll.
so siehts aus:

die guenstigsten teile um das netzwerk zu realisieren hab ich beim neuhold gefunden. sowohl kabel als auch stecker sind dort sehr guenstig.

als gigabit switch hab ich den 8-port SMC gewaehlt. sollten mehr gigabit anschluesse gebraucht werden muss ein zweiter zugelegt werden. da ein 16-port switch etwa doppelt so viel kostet, ist das preislich etwa gleich, man gewinnt aber etwas redundanz.

der switch bildet das zentrum des netzwerks. da dieser zentral im stiegenhaus sein neues zuhause finden wird, sind die wege zu allen dosen recht kurz. als verkabelungsstandard habe ich CAT5e gewaehlt. wobei nicht alle dosen mit gigabit gepatcht werden. teilweise reichen die 100Mbit vollkommen aus.

jetzt hoff ich nur noch dass das so hinhaut wie ich mir das vorstelle 😉

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