Category Archives: OnlineLife Net Webapps

UPC schläft in der witzkiste…

es muss leider wirklich von schlafen die rede sein. so wenig wie sich da tut, die können nur schlafen.

wir haben seit langem einen internetanschluss bei inode, einer UPC tochter. der grund zum wechsel von der telekom war die möglichkeit 2 telefonleitungen (telefon, fax) auf einen anschluss zu nehmen und mittels durchwahl auch das faxgerät getrennt vom telefon zu erreichen.
das paket das wir genommen haben hatte satte 20 mbit down und etwa 2 mbit upstream. nur dass die leitung von anfang an diese leistung nicht bringen konnte. angeblich liegt zwischen ein und zwei (die angaben sind widersprüchlich) kilometer kupfer zwischen uns und dem nächsten schaltkasten oder dem wählamt an dem das verstärkt wird. wie dem auch sei; seit anfang an haben wir nur 6 der 20 (30%) der leistungsbandbreite. es wurde uns zwar vorgeschlagen auf ein günstigers paket umzusteigen (kleinere bandbreite), da wären aber nicht die gleichen telefoniepreise ins festnetz vorhanden gewesen. naja. das war vor knapp fünf jahren, im oktober/november 2006.

seither lief unsere leitung ganz passabel. vor einem jahr fing es an dass das netz mitunter seeeeeehr langsam wurde und ein neustart des modems das problem wieder kurzzeitig gelöst hat. vor 3 monaten war es dann soweit dass das alle 48 stunden immer schlimmer wurde. es waren die paketverluste auf bis zu 33% angewachsen. ein anruf bei der hotline hat das bestätigt und wir haben das modem getauscht. bis dahin alles ok.

ich habe das modem selbst im UPC shop in graz abgeholt, da der postweg etwa 5 tage länger gedauert hätte, dabei liess ich mir auch gleich die zugangsdaten zur konfiguration nochmal ausdrucken. nach dem aufbau des neuen modems fand ich nun aber keine logindaten für unsere zweite telefonnummer – die faxnummer. die gabs nicht mehr. ein anruf bei der hotline hat das bestätigt. die nummer sieht er nicht – und er kann sie auch nicht mehr hinzufügen. na ganz toll. alles was wir machen könnten wäre eine email an die UPC zentrale in wien zu schreiben und uns dort zu beschweren. das haben wir noch nicht getan.
das ist meiner meinung nach eine einseitige vertragsänderung! das kann sich die UPC nur erlauben weil sie die stärkeren sind und man von ihnen abhängig ist. das darf es nicht geben, sei es durch schlecht geschultes personal, die einfach anschlüsse löschen, durch schlamperei oder einfach durch vorsatz (den ich hier aber nicht unterstellen will).

zu diesem ärger kommt jetzt noch eine email die uns heute erreicht hat:

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Sehr geehrter Herr X!  

In den letzten Jahren hat UPC seine Netzinfrastruktur laufend ausgebaut, um schnellstes Internet durch den Einsatz modernster Hard- und Software anbieten zu können. UPC stellt sich als einer der führenden Anbieter von Telekommunikationslösungen in Österreich dem Anspruch, seinen Kunden auch in Zukunft eine versorgungssichere Dienstleistung in höchster Qualität zur Verfügung zu stellen. Als Folge ersuchen wir um Verständnis, dass nun ein Internet-Service-Entgelt in Höhe von EUR 15,- pro Jahr und Vertrag mit einem Internet-Produkt eingeführt wird. Die Verrechnung erfolgt im Voraus - erstmalig ab August 2011 - und wird danach jährlich jeweils im August eingehoben. In diesem Zusammenhang freuen wir uns Ihnen abermals weitere, neue Service-Verbesserungen mitteilen zu können, welche in Kürze verfügbar sind:

-- Steigerung Ihres E-Mail-Speicherplatzes von bisher 200 MB auf 500 MB pro E-Mail-Adresse
-- Erhöhung Ihres Webspace von bisher 10 bzw. 30 MB auf 250 MB
-- Im Herbst: erneute Steigerung Ihres E-Mail-Speicherplatzes auf riesige 5.000 MB

Für allfällige Rückfragen stehen wir Ihnen gerne online unter to http://irs.cmt.upc.biz/emessageirs/servlet/XXXXXX zur Verfügung.
Bitte beachten Sie Ihr Recht zur kostenlosen Vertragsbeendigung, das bis zum Inkrafttreten der Änderung (31.07.2011) schriftlich ausgeübt werden kann.
Wir wünschen Ihnen weiterhin gute Unterhaltung mit Ihren UPC-Diensten. Mit freundlichen Grüßen

Ihr UPC-Team

Bitte antworten Sie nicht auf dieses Mail. Falls Sie Fragen zu UPC oder unseren Produkten haben, finden Sie mehr unter www.upc.at.
Impressum
Dieses Mailing ist ein Service der UPC Telekabel Wien GmbH im Auftrag aller UPC Gesellschaften in Österreich.
Wolfganggasse 58-60, 1120 Wien. Firmenbuchnummer: 84116a, Handelsgericht Wien. Unternehmensgegenstand: TV-, Digital TV-, Breitband Internet- und Telefon-Dienstleistungen, in den Gebieten Wien, Graz, Klagenfurt, Wiener Neustadt, Region Baden sowie im Raum Purkersdorf und Reichenau an der Rax.

dieses mail teilt einem mit dass sie der meinung sind zu wenig geld für ihr tolles service zu bekommen. dem möchte ich widersprechen!
in erster linie zahlen wir für ein internetpaket bei UPC weil wir einen anschluss haben wollen. der umstand dass ein telefon mitkommt ist nett, aber teilweise auch unpraktisch, weil es halt ‘nur’ VOIP ist und über die gleiche leitung geschliffen wird. dieser anschluss hat seit 5 jahren (!) die unveränderte bandbreite von 30% des eingekauften wertes! was soll das?
und dann kommen die her und schreiben einem wie toll sie ihre infrastruktur aufbauen und erweitern? entschuldigung aber neue platten im rechenzentrum in den server zu stecken und die mailquotas raufzuschrauben ist standard. das ist keine infrastrukturverbesserung!
infrastrukturverbesserung ist es neue leitungen zu legen und/oder die bandbreiten zu erhöhen. wieso gibt es in graz nur vereinzelt fiber to the home? und das nicht mal von UPC?

des weiteren interessiert mich der webspace nicht den ihr bei jedem anschluss mitverschenkt. behaltet den bitte und gebt mir den anschluss um ein paar euro weniger.
der zeitpunkt des einhebens der pauschale im august kann auch kein zufall sein. entweder hoffen sie auf geduldige gemüter, dank urlaubsgeld, oder auf ein simples übersehen des betrages, weil alle gerade auf urlaub sind.

wenn jemand einen guten kleinen provider kennt der in graz eine brauchbare bandbreite (≥8Mbit) zusammenbringt, lasst mich das bitter per kommentar wissen. ich bin reif für einen wechsel. allerdings fürchte ich dass es UPC da wieder mangels alternativen bleiben wird. 🙁

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barcamp graz 2011…

City of Dust
City of Dust

heute war der zweite und letzte tag des barcamp graz (aka #bcg11).

es war wieder ein super barcamp mit sehr interessanten vorträgen zu diversen themen: opendata, foursquare, vorratsdatenspeicherung, tagstore, visualisierungen von daten, wordpress blogging, cloud storage, photographie und auch url shortening, zu dem ich vorgetragen habe:


links zum thema: qr.cx, qr.cx API, 301works.org, slideshare folien.
links zum barcamp: meine fotos vom barcamp auf flickr, mehr fotos auf flickr, folien anderer vorträge.
danke an die organisatoren vom barcamp graz! es war wieder ein super event.

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How to open magnet links on a remote transmission daemon with one click…

i’m using transmission for my regular bittorrent needs. it has a nice simple interface and can even be run as a daemon on a server. therefor it even offers a nice looking web interface.

Note: if you are running gentoo or a system that uses the xdg-utils with xdg-open, you might want to look at this howto.

since my working machine is not always running but my server is, this is where transmission is set up.

Transmission Web Interface

the web interface provides a nice mask to setup your torrents. you can upload a .torrent file (to your remote machine) or just an URL of a torrent or most recently a magnet link. this is very handy since you don’t need to handle any .torrent files locally. just copy that link and you are done.

when you are running a torrent client directly on the machine you pick out your torrents clicking on the magnet link will most likely start the download immediately without having to copy that link. this kind of comfort was missing with the remote version of transmission.

so i hacked around to solve that.

here is what you need to do:

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Dead Drops…

dead drops sind eine tolle idee. sie führen einem vor augen dass man durch keine behörde dieser welt die lokale verteilte offline interaktion zwischen menschen kontrollieren kann.

der erste Grazer Dead Drop
was ist die idee hinter dead drops? dead drops, zu deutsch toter briefkasten, sind verstecke bei denen man etwas für jemanden hinterlegen kann ohne sich treffen zu müssen. diese wurden gerne von spionen genutzt.

auf die heutige zeit umgelegt sind das offline datenträger (usb-sticks) die an ‘geheimen’ öffentlichen orten hinterlegt – sprich: eingemauert oder angeklebt werden und so jedem zugänglich sind. jeder darf auf dem datenträger etwas ablegen und jeder darf daten herunterladen.

seit heute hat graz auch einen dead drop. hoffentlich kommen noch einige dazu. gesamt sind jetzt weltweit etwa 397 GB speicherplatz frei zugänglich.

ich bin wirklich gespannt ob und wenn in welche richtung diese bewegung die ganze copyright und file sharing diskussion führt.

update:
es hat keine 3 tage gedauert und schon gibt es einen zweiten dead drop in graz. weiter so. 🙂

update 11 04 06:
es kamen noch 2 dead drops hinzu: lichtenfelsgasse, schillerstrasse

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Eine Odyssee zum Widerrufen von AGB…

Liebe A1 Telekom Austria AG aka bob.at,

ich widerrufe hiermit die §§ 15(2) und 15(5) der bob AGB [pdf] (mirror).

mit der bitte um kenntnisnahme.

mfg
florianklien

ps: zur geschichte:

online shop

22. september. die AGB werden einem zum anhaken beim bestellen eines startpakets oder des vertrages im online shop unter die virtuelle nase gehalten. es gibt weder ein textfeld noch sonst eine möglichkeit die option, die einem in den AGB gegeben wird, wahr zu nehmen und die zwei absätze zu widerrufen.

§15 […] (2) Im Sinne der Bestimmungen des TKG ermittelte Stamm- und Verkehrsdaten werden für Zwecke der Besorgung von Kommunikationsdiensten und damit in Zusammenhang stehenden Leistungen und für ihre Erbringung erforderlicher Leistungen verarbeitet und übermittelt. Der Kunde erteilt seine jederzeit widerrufbare Zustimmung zur Verwendung seiner Stamm- und Verkehrsdaten zur bedarfsgerechten Angebotslegung und Servicierung und zur Bereitstellung von Diensten mit Zusatznutzen sowie zur Unterbreitung persönlicher Handy- sowie Produkt- und Serviceangebote durch A1 Telekom Austria auch mittels SMS, E-Mail Continue reading Eine Odyssee zum Widerrufen von AGB…

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[video] ACTA…

diese video mag vielleicht nicht zu 100% die wirklichkeit widerspiegeln. das kann es auch gar nicht. denn die verhandlungen zu ACTA sind geheim. was dabei rausschaut könnte sehrwohl so sein:

…und plötzlich ist mir google sympathisch…

was mich allerdings am meisten schreckt ist dass sich unsere aktuellen politiker das von der EU und den grossen playern (plattenlabels, etc) gefallen lassen.

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